Drahtvorschubsysteme | ABICOR BINZEL
Drahtvorschubsysteme für automatisiertes Laserschweißen und Laserschweißen per Hand
Drahtvorschubsysteme von ABICOR BINZEL stehen für Präzision speziell beim Fördern von weichen und dünnen Schweißdrähten. Sie garantieren hochwertige Schweißnähte beim automatisierten Laserschweißen und Laserlöten wie auch beim handgeführten Laserschweißen.
Alle Informationen auf einen Blick:
Vorteile der Drahtvorschubsysteme von ABICOR BINZEL
Beim Laserschweißen und Laserlöten ist eine hochpräzise Drahtförderung besonders wichtig. In der Automobilbranche sind Drahtvorschubsysteme längst Normalität, denn dort sind Präzisionsnähte nicht nur ein optisches Merkmal, sondern sichern auch die Stabilität der Fügenaht. Mittlerweile wird auch beim Handschweißen immer mehr Laser eingesetzt.
Drahtvorschubsysteme von ABICOR BINZEL gewährleisten verlässliche und hochgenaue Drahtförderung.
Vorteile der ABICOR BINZEL Drahtvorschubsysteme für Schweißroboter:
- Schnelle, präzise Drahtförderung
- Sehr bedienungsfreundliche Nutzeroberfläche
- Optimierte Wartungs- und Serviceschnittstellen
- Umfangreiche Prozessüberwachung
- Dokumentation der Prozesse sowie Fehlerspeicher mit Klartextanzeige
- Hohe Taktfrequenz des Gesamtsystems
Vorteile der ABICOR BINZEL Drahtvorschubsysteme für Laserschweißen per Hand:
- Hohe Drahtförderqualität mit wiederholbar präzisem Drahtvorschub
- Sehr robustes Gerät
- Einfaches Plug & Play
- Für jede Spannung/Netzfrequenz geeignet
- Auch beim Cobot-Schweißen anwendbar
FAQs über Drahtvorschubsysteme beim Laserschweißen
Was macht einen guten Drahtvorschubkoffer aus?
Beim Angebot von Drahtvorschubkoffern gibt es mitunter große Unterschiede. Ein guter Drahtvorschubkoffer sorgt dafür, dass das Zusatzmaterial (Schweißdraht) ohne Unterbrechungen und exakt nach Voreinstellung zum Prozess gefördert wird. Je nach Aufbau eines Drahtvorschubkoffers und der Qualität des Antriebs sowie der Drahtförderrollen gibt es hier Unterschiede in der Drahtförderung.
Worauf muss man beim Kauf eines Drahtvorschubkoffers für handgeführtes Laserschweißen achten?
Entscheidend für den Kauf eines Drahtvorschubkoffers ist, dass dieser die Prozessanforderungen erfüllt. Wichtige Kriterien sind z.B. eine konstante und wiederholgenaue Drahtförderung. Zusätzlich muss darauf geachtet werden, wie der Drahtvorschubkoffer angesteuert wird, also woher er das Startsignal bekommt. Weiterhin sind die Länge der Förderstrecke und die benötigten Anschlüsse wichtige Angaben.
Kann ich meinen Drahtvorschubkoffer vom Laser-Handschweißen auch an einen Roboter anschließen?
Grundsätzlich ist das möglich, allerdings werden bei Roboteranwendungen häufig lange Drahtförderstrecken benötigt. Empfehlenswert ist ein anderes Gerät speziell für den Einsatz an einem Schweißroboter, wie zum Beispiel das MFS-V3.1 von ABICOR BINZEL.
Eine Ausnahme stellen Cobot-Anwendungen dar, denn hierbei werden in der Regel nur kurze Drahtförderstrecken benötigt.
Benötigt man beim Laserschweißen immer Zusatzdraht?
Das kommt sehr auf die Bauteilvorbereitung an. Müssen Spalte überbrückt oder ein bestimmtes A-Maß erreicht werden, ist Zusatzdraht notwendig. Ebenso bei zusätzlichen Anforderungen an die Schweißnaht wie zum Beispiel Nahtüberhöhung, keine Einbrandkerben, Vermeidung von Heißrissen, etc. Überall dort wird dann mit Zusatzdraht gearbeitet. Zusätzlich erhöht der Zusatzdraht die Schweißprozesssicherheit. Der Schweißprozess wird dadurch unempfindlicher bei z.B. Bauteiltoleranzen und Spalten. Ohne diese Anforderungen kommt der Laserschweißprozess auch ohne Zusatzdraht aus.
Ist das Schweißen mit Zusatzdraht schwieriger?
Der Zusatzdraht ist eine zusätzliche Prozessgröße, welche kontrolliert und eingestellt werden muss. Allerdings ist der Zusatzdraht beim handgeführten Laserschweißen eine hervorragende Hilfe bei der Handhabung der Optik. Der Draht zeigt, wo sich der Laserfokus befindet und gibt mit der Drahtfördergeschwindigkeit die Schweißgeschwindigkeit vor. Durch die kontinuierliche und gleichbleibende Bewegung wird das Schweißen hierbei optimal unterstützt.

