

Das A und O für beste Schweißergebnisse.
Bei dem Wolfram-Inertgasschweißen (WIG) ist neben dem Brenner, der Stromquelle und dem Schutzgas, die nicht abschmelzende temperaturbeständige Wolfram-Elektrode ein wesentlicher Faktor für optimale Ergebnisse.
Bei der Auswahl der Wolfram-Elektrode sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

Einfluss der Dotierung auf die Charakteristik der Elektrode.
| WP |
Undotierte Elektroden – bestehend aus reinem Wolfram. Hauptanwendungsgebiet dieser Elektrodenart ist das Wechselstromschweißen (AC) von Aluminiumlegierungen bei guter Lichtbogenstabilität. Die WP-Elektroden sind nicht geeignet für das Gleichstromschweißen (DC). |
| E3® |
Elektroden mit seltenen Erden (Mischoxide). Im Vergleich zu den thorierten Elektroden ist diese Elektrode wesentlich weniger umweltbelastend und nicht radioaktiv. Die thoriumfreien, nicht-radioaktiven Elektroden sind im gesamten Leistungsbereich bei Gleichstrom- (DC) und im Wechselstromschweißen (AC) von un- und hochlegierten Stählen, Aluminium-, Titan-, Nickel-, Kupfer- und Magnesiumlegierungen einsetzbar. Bedingt durch ihre hervorragenden Zündeigenschaften sind sie bestens für automatisierte Prozesse geeignet. Durch die niedrigere Elektrodentemperatur erhöht sich die Strombelastbarkeit und die Lebensdauer gegenüber thorierten Elektroden. |
| WLa 10 / 15 / 20 |
Die lanthanierten Elektroden sind im Gleichstrom- (DC) und Wechselstromschweißen (AC) einsetzbar. Die Haupteinsatzgebiete sind hier das Schweißen von un- und hochlegierten Stählen, Aluminium-, Titan-, Nickel-, Kupfer- und Magnesiumlegierungen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist bei diesen Elektroden das Mikro-Plasma-Schweißen. |
| WCe 20 |
Durch den Zusatz von Ceroxid (CeO2) wird die Belastbarkeit gegenüber Rein-Wolframelektroden erhöht, die WCe-Elektroden sind allerdings weniger belastbar als E3®- und WL-Elektroden. Haupteinsatzgebiet dieser Elektroden ist das Gleichstrom- (DC) und Wechselstromschweißen (AC) von un- und hochlegierten Stählen, Aluminium-, Titan-, Nickel-, Kupfer- und Magnesiumlegierungen im unteren und mittleren Stromstärkenbereich. |
| WZr 08 |
Wolfram-Elektroden mit dem Zusatz von Zirkonium bewirken eine geringe Gefahr der Schmelzeverunreinigung durch Wolfram. Einsatzgebiet dieser Elektroden ist das Wechselstromschweißen (AC), für das Gleichstromschweißen (DC) sind diese nur bedingt geeignet. |
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